Paule Popstar & The Burning Elephants

Am 07.09. ab 19 Uhr Live im Schlosshof: Paule Popstar & The Burning Elephants · Rock, Rock, Rock.
Erdig, bluesig. Covers, aber auch Eigenes vom Album „Schund - romane und Schabracken“.

Am 07.09. ab 19 Uhr Live im Schlosshof: Paule Popstar & The Burning Elephants · Rock, Rock, Rock.
Erdig, bluesig. Covers, aber auch Eigenes vom Album „Schund - romane und Schabracken“.

„Wer immer sich diesen Bandnamen ausgedacht hat, muss ein bisschen gestört sein!“ schrieb Uriah Heep-Gitarrist Mick Box 2010 in seinem Tourblog über die ihm bis dato unbekannte Vorgruppe. Recht hatte er. Paule Popstar (eine Symbiose aus Sepp Herber und Helmut Schön. Der Mann mit der Mütze eben...), der eigentlich Thomas Lochner heisst, hatte schon in der Vor-Pubertät die Wahnidee, eines Tages als Sänger einer lautstarken Elefantenherde vorzustehen. Es dauerte aber noch bis ins Jahr 2006, bis er die richtigen Musiker mit zusammen mindestens 100 Jahren Banderfahrung eingesammelt hatte, um die Bühnen unsicher zu machen: Gitarrist Robert Dorsch (der Erfinder des kleinkarierten Küchenhandtuchs), Keyboarder Jochen Schmidt (der Don Array für die Landebvölkerung) , Bassist Klaus Schäfer (der Erfinder der Trockenhaube) und Drummer Thomas Zimmer (er haute schon als Kind gerne auf die Pauke). Was so ernst begann, wurde bald bitterer Spaß: Zunächst als Coverband der besonderen Art mit zunehmend mehr Auftritten.

Paule Popstar & The Burning Elephants Konzerte waren und sind berühmt-berüchtigt für ihre Länge (bis zu 5 Stunden) und ihr rustikales Entertainment.

 

PAULE POPSTAR & The Burning Elephants

 

Musik plus Entertainment mit einer auf jeden Besucher persönlich zugeschnittenen Darbietung. Mit Styropor-Ikebana. Mit Frettchen-Blues oder dem beliebten Spiel „Wir basteln uns einen Refrain aus Russisch Brot“. Aus allen musikalischen Vorlagen machten und machen die Herren Rock ihrer ganz eigenen Machart. Traditionsbewusst aber nicht altbacken. Mit Dreck unter den Fingernägeln, rostigen Stromgitarren und dampfenden Hammond-Orgeln. Vor allem aber so lässig, als hätte man diese Art Musik gerade erst selbst erfunden. Bier gab es schon, Zigaretten auch. Und ein Mikro und Bühnen in kleinen verrauchten Kneipen, auf großen Bühnen und Festivals, auf denen man auch die nach und nach zahlreicheren eigenen Songs am lebenden Objekt erproben konnte. Songs, die die Verruchtheit von Herman Brood mit der sturmerprobten Bärbeissigkeit von Joe Cocker kreuzen. Songs, die wissen, dass sie auch auf einer alten Holzgitarre noch gut klingen, die aber gern auch mal in solistischen Eruptionen aufblühen, die den Geist der 70er Jahre atmen.

 

 Da brennt die Luft, und der Elefant tanzt.